Nächste Veranstaltung 01.12. - 02.12.2018
Degustation im Weinkeller des Weinguts Rutishauser
Ort: Dorfstrasse 17, 9425 Thal
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Hauptversammlung 2018 in Buchs | zurück
Die diesjährige HV des Branchenverbandes St. Galler Wein fand am 2. Mai 2018 im Hotel Buchserhof in Buchs statt. Vor der eigentlichen HV stand eine Städtliführung durch das Werdenberg auf dem Programm. Frau Maya Sünderhauf begrüsste die interessierten Winzer und Winzerinnen im Namen des Verkehrsvereins Buchs. Sie führte die Gästeschar in kompetenter Art und Weise durch das altertümliche Städtchen Werdenberg. Neuer Präsident und neues Vorstandsmitglied Stefan Hörner ist als neuer Präsident gewählt worden. Er führte den Verband bereits seit zwei Jahren als Vize-Präsident. Jens Junkert von der Weinkellerei Haubensak in Altstätten ist einstimmig in den Vorstand gewählt worden. Rückblick über das Verbandsjahr Stefan Hörner erläutert in seinem Jahresbericht die wichtigsten Tätigkeiten und Ereignisse im vergangenen Jahr. Er erwähnt die starken Spätfröste mit den grossen Ertragsausfällen. Ein wichtiges Thema war die strategische Ausrichtung der Verbandsaktivitäten. Der Branchenverband möchte in Zukunft seine Mittel in Zusammenarbeit mit Culinarium und auch Rheintalwein noch effizienter einsetzen. Unter dem Motto St. Galler Wein, Weinblick, Weitblick haben verschiedene Kelterer im Staatswingert Frümsen unter der Leitung von Christian Maurer einen Workshop durchgeführt. Es wurden die Ziele der St. Galler Weinbranche angesprochen und nach Möglichkeiten gesucht, wie das Image, sowie die Wahrnehmung der St. Galler Weine verbessert werden können. Es wurde angeregt, dass ein Absatzförderungsprojekt aufgegleist werden soll. Im Sommer führte der Vorstand eine Bildungsreise zum Thema Biologischer Weinbau im Thurgau und Zürcher Weinland durch. Die nachhaltige Produktion der Trauben soll zukünftig auch in den St. Galler Weinbaubetrieben auf Verbandsebene besser unterstützt werden. In einer Schweigeminute wird an unsere ehemalige Präsidentin, Salome Reimann, gedacht, die im vergangenen August unerwartet von uns gegangen ist. Der Präsident wünscht allen ein möglichst erfreuliches Rebjahr und alles Gute im familiären Umfeld. Der Branchenverband erhält ein neues Finanzierungsmodell Der aktuelle Einzug des Jahresbeitrages basiert auf der Rebfläche und der gekelterten Weinmenge. Dieses Modell ist für den Kassier sehr zeitaufwendig und birgt Lücken. Aus diesem Grund schlägt der Vorstand einen Wechsel vom flächenbezogenen Jahresbeitrag zum ertragsbezogenen Jahresbeitrag vor, wie es die Kantone Graubünden und Schaffhausen mit Erfolg praktizieren. Der ertragsbezogene Einzug basiert auf der eingekelterten Traubenmenge des entsprechenden Jahres (Kellerblatt). Die Rechnungen werden in Zukunft im November ausschliesslich an die Kelterungsbetriebe verschickt. Der Branchenverband St. Galler Wein investiert seit Jahren das komplette, mögliche Budget in das Marketing, um das Image des Terroirs St. Galler Wein bekannter und erfolgreicher zu machen. Der Vorstand ist überzeugt, dass diese Arbeit nun langsam sichtbare Erfolge zeigt. In Zukunft stehen grössere Projekte an, wie die Erneuerung der Homepage, Eröffnung Haus des Weins in Berneck, ein Absatzförderungsprojekt für unsere Weine und ein finanzieller Beitrag an das Weinbauzentrum Wädenswil, die mit der aktuellen Finanzlage nicht mehr zu bewältigen sind. Der Vorstand des Branchenverbandes schlägt deshalb einen Systemwechsel vor. Die Mitglieder haben diesem Systemwechsel mit 99 Ja zu 2 Nein zugestimmt. Ein weiterer Diskussionspunkt war die Höhe der Beiträge für das Jahr 2018. Der Vorstand hat für die verschiedenen Projekte und die Unterstützung für das Weinbauzentrum Wädenswil 15 Rappen pro Kilogramm Trauben beantragt. Dank der namhaften Unterstützung des Kantons St. Gallen kann der Finanzierungsbeitrag der Mitglieder um 1 Rappen pro Kilogramm Trauben gesenkt werden. Letztendlich hat die Versammlung grossmehrheitlich einem Betrag von 14 Rappen pro Kilogramm Trauben für das Jahr 2018 zugestimmt. Die Details betreffend des Einzugs der Beiträge werden im kommenden Sommer mit den Kelterungsbetrieben diskutiert und vorbereitet.