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Offene Weinkeller 2017
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Qualität aus Steillagen


Rebberg Seemüli in Waldenstadt. Blühende Kräuter sind die besten Garanten für ein vielfältiges Nützlingsangebot. Foto: FAW Wädenswil

Ein wichtiger Qualitätsfaktor ist, neben Boden und Klima, die Sonneneinstrahlung. Die St. Galler Rebberge sind meist an steilen Südlagen zu finden. In diesen mikroklimatisch äusserst günstigen Lagen ist die Sonneneinstrahlung optimal.

Der karge Rebbergboden zwingt die Rebwurzeln, tief in das Erdinnere einzudringen. Bei diesen Verhältnissen können keine grossen Erträge geerntet werden. Dafür ist in der Regel die Qualität umso höher. Der Ertrag liegt im Durchschnitt bei 750 Gramm pro Quadratmeter.

Daraus keltern die St. Galler Oenologen harmonische, süffige Weissweine und kräftige, gehaltvolle Rotweine.

Steillagen sind naturgemäss mühsam zu bewirtschaften und nur beschränkt mechanisierbar. In den vergangenen Jahren hat sich dank Pioniergeist und Innovationskraft eine neue Bewirtschaftsweise durchgesetzt, die Querterrassierung. Mit dieser Bewirtschaftungsart können die Handarbeitskosten gesenkt werden.




Der Nidberg in Mels ist extrem steil. Hohe Steinmauern stützen den Rebhang

Eichberg im Rheintal mit dem steilen Hochkapf

Bodenpflege in einer Terrassenanlage